Die alte Kirche Sankt Nikolaus liegt auf einem Hügel oberhalb von Ebbs , unweit von Kufstein.
Das Inntal ist hier sehr breit, der begradigte Fluss, die Autobahn Richtung Brenner, die Bahnlinie und viele Ortschaften bestimmen das Bild.
Von Ebbs gibt es einen kleinen, leichten Wanderweg hinauf zur Wallfahrtkirche auf dem ehemaligen Burgberg,
Zitat:
Kraftplatz St. Nikolaus Kapelle in Ebbs im Kufsteinerland
"Im 10. Jahrhundert wurde der Ort erstmals geschichtlich erwähnt. Damals befand sich auf der Anhöhe die Stammburg des Adelsgeschlechtes der Ebbser von Ebbs. 1174 startete der Bau der Burgkapelle. Die reiche und angesehene Adelsfamilie wurde 1668 wegen des protestantischen Glaubens des Landes verwiesen und die Burg zerfiel in den weiteren Jahren. Heute erinnert uns nur noch der Buchberg mit seiner uralten Filialkirche St. Nikolaus an die längst entschwundene Herrlichkeit dieser alten Ritterburg"
Der Blick von dort oben:
Nach Süden ins Inntal bei Kufstein und noch weiter
Unterhalb liegt das Dorf Ebbs ( mit der prächtigen Domkirche, in dem ich schon vor längerem den Nepomuk gefunden hatte)
RE: (5) SANKT NEPOMUK, der Brückenheilige, Teil 5
Da saßen wir heute gemütlich in Ebbs auf dem Domplatz bei Cafe und Kuchen und plötzlich hatte ich den Eindruck , dass jemand von hoch oben auf meinen Ribislkuchen schaut.
Wir saßen dort nicht zum ersten Mal.
Aber erst heute habe ich den Nepomuk entdeckt. Hoch oben an der Fassade der Pfarrkirche Ebbs , Bezirk Kufstein in Tirol. Sie ist dem Fest Mariä Himmelfahrt geweiht Die Kirche wird auch „Ebbser Dom“ genannt.
Leider hatte ich keine Kamera dabei und der Zoom des Handy…
Blick Richtung Norden, innabwärts nach Bayern
Die gotische Kirche mit dem 38 Meter hohen, quadratischen Nordturm und der schlanken Turmspitze ist weithin sichtbar.
Die Kirche war geöffnet, aber wie es oft zu sehen ist , war der Altarraum mit einem stabilen schmiedeeisernen Gitter gesichert.
Der geschnitzte Holzaltar ist das Werk des einheimischen Tischlermeisters Johann Edenhofer aus Kufstein ( 1679)
Am großen Altar stehen fünf Heiligenfiguren: Georg der Drachentöter, Erasmus, einer der 14 Nothelfer, St. Nikolaus in der Mitte, Blasius mit Stab, sowie Florian, der vor Feuer schützt.
Ich blieb eine längere Zeit dort oben, bevor ich dann hinunter ins Dorf ging , wo ich im Domcafe ( das ich schon lange kenne und wo ich immer wieder gern "Pause" mache ) mit Blick auf den Dom einen Braunen und ein Stück Apfelstrudel genoss.
Auf dem Rückweg war nicht zu übersehen: Der Frühling ist nicht aufzuhalten.
Gruß,
Elke