Liebe Foris,
Sibenik also,
wobei Split, das Mosor- und Biokovo Gebirge am gestrigen Abend dann noch ganz nah da war
Nun, Richtung Hafen in Sibenik gefahren und den Wagen dann auf einem dortigen fast leeren Parkplatz nach einem Ticketbezug abgestellt.
Dann bemerkten wir aber, dass wir zu weit laufen hätten müssen und suchten uns vor Ort einem der Kathedrale näher gelegenen Parkplatz.
Das , liebe Foris war nur dem Muskel ziehen geschuldet.
Was für ein Glück, der neue Parkplatz kostete gar nichts, war doch Sonntag. Auch gut.
Die Kunstdenkmäler litten sicher nicht darunter.
Bevor wir uns diesen zuwandten, zeigten sich uns an der Promenade des nördlichen Hafenbeckens bildschöne
Ausblicke
Hier die Zufahrt zu den Kornaten
Und auch die Brücke über die zufließende Krka kann sich sehen lassen
Und so wanderten wir wenige Schritte hinüber zum Domplatz mit der Kathedrale Sveti Jakov.
Ein erster Blick
Das imposante Hauptportal
mit der Rosette, einem wunderschönen architektonischen Tupfer .
Den kostenpflichtigen Besuch bereuten wir natürlich nicht, zum einen gab es auch hier bleibende Eindrücke angesichts der prächtigen Innenausstattung
zum anderen waren die aufwendigsten Stuckateur Arbeiten mit floralen Verzierungen über dem Taufbecken in dem rechten Seitenschiff zu bestaunen. Es gilt als eines der schönsten Werke im Übergang von Gotik zu Renaissance .
Vor dem Verlassen des einmaligen sakralen Gebäudes galt unser Augenmerk noch dem Lichtspiel
der Rosette.
Und im Hinterkopf behaltend, einen Tipp der sehr freundlichen Kassiererin bezüglich eines nicht zu teuren Fischrestaurants. Wobei hierüber noch zu reden ist. Freut euch darauf.
Gleich in Sichtweite neben dem Kirchenvorplatz entdeckte ich venezianische Einflüsse in einer alten Fensterfront
Ein paar Schritte weiter wurde der Blick auf die gotische Kirche Sveti Barbara, die heute nicht mehr für Gottesdienste genutzt wird, sondern an das Stadtmuseum angegliedert wurde, gerichtet.
Parallel zum Osttor der Kathedrale ( im Bild rechts) war hinter einer Unzahl von Stricken und Fähnchen die Stadtloggia versteckt.( im Bild hinten links nicht zu sehen)
Wir aber wollten hinauf zur Festung der heiligen Ana (Sveta Ana oder Sveti Miholvil) prusten.
Mit Blicken auf interessante Gässchen
vorbei an einem Klostergarten, der im Eingangsbereich mit einem Cafe ausgestattet ist,
erklommen wir nun die begehbaren Festungs Mauern
Ohne das Wort zu strapazieren, es waren wirklich atemberaubende Ausblicke möglich.
Hier schon mal die kleine Hafenmole
Mit einem nach links gewandten Blick auf die südliche Hafen Bucht
Auf den östlichen Teil der verschwenderischen Inselwelt der Kornaten . Schöner geht es fast nicht.
Im krassen Gegensatz dazu ein Blick im Hintergrund auf der gegenüberliegenden Seite zur Festung
Subicevac.
Nach meinen Informationen soll es der Festung zu verdanken gewesen sein, dass Sibenik nie vom türkischen Heer erobert wurde.
Dann glaube ich halt das auch noch.
Zurück zu den Realitäten, der Magen knurrte nach der schweißtreibenden Eroberung der Festungs Mauern doch schon ordentlich und nach einem strafenden Blick suchte ich umgehend den kürzesten Abstieg ,der durch die malerischen Gässchen führte
Die roten Hinweisschilder erfüllten diesbezüglich ihren pflichtschuldigen Zweck
Und so waren wir alsbald in dem uns vorgeschlagenen Fischrestaurant. Das uns schon mal
mit einem recht romantischen Eingangstor empfing.
Um den Blick auf einem zum Zwecke des Schattenspendens mit gewöhnungsbedürftiger Reklame überdachten gemauerten Garten frei zu geben.
Was uns aber angesichts des wohltemperierten Tages sehr zu eigen kam.
Schließlich wurden wir vom sehr aufmerksamen Ober zur Auswahl von Fang frischen? Fischen gebeten
Wir entschieden uns für die kleinere Lösung
was aber immer noch völlig ausreichte , um eine Herz allerliebste Katzenfamilie mit zu ernähren.
Eine Vorbotin.
und das Herz zerreißende Ensemble
Liebe Foris,
ihr macht euch keinen Begriff
kleine Fischbröckchen wurden zuerst nach kleinen Kämpfen untereinander verdrückt, aber jede war schließlich satt.
Die Mamma, man sieht einen kleinen Teil von Biss Narben, auf der anderen Seite sah das schrecklich aus, nahm vorerst keinen Bissen.
Erst als die Rassel Bande gesättigt schien, machte sie sich über Fischlein Nachschub und Mangold her.
Bitte jetzt keine Vorwürfe, man soll Katzen in der Saison nicht füttern , weil sie es nachher um so schlechter haben, kenne ich alles, aber ich gebe zu bedenken, wer je als ausgewiesener Tierfreund in diese Augen gesehen hat,
kommt nicht annähernd auf solche Gedanken.
Sondern vielmehr gebe ich vor kurzem in einem anderen Zusammenhang im "Spiegel" Gelesenes zum Einwand:
Im Grunde genommen müsste man diesen Blick durch das Weltkulturerbe schützen.
Noch Gedanken verloren machten wir uns auf den Rückweg.
Eine aufkommende Thermik sorgte für eine klare wunderschöne Küste
Was uns noch dazu verleitete , abweichend von der D8 das trotz parkender Autos wie leer gefegte, aber Ausdrucks volle und anmutige Städtchen Rogozniza zu besuchen
Ein herrlicher Ausflug, der Lust auf mehr machte, und deshalb entschlossen wir uns nach einem Ruhetag die Insel Brac zu besuchen. Mehr darüber im nächsten Teil 11.
Euer
Siehe auch:
Herbst 2011,Teil 1,Anreise
Herbst 2011,Teil 2,Starigrad-Paklenica
Herbst 2011,Teil 3 Zrmanja/Zadar
Herbst 2011,Teil 4,Kastela/Split
Herbst 2011,Teil 5,Peljesac/Korcula
Herbst 2011,Teil 6, Imotski, Vinisce
Herbst 2011,Teil 7,Omis
Herbst 2011,Teil 8,Hvar
Herbst 2011,Teil 9,Wanderung Kozjak
https://www.schoener-reisen.at/forum/showthre…anderung-KozjakHerbst 2011, Teil 11, Brac
Herbst 2011,Teil 12, Zurück zu den Wurzeln
Herbst 2011, Teil 13, Kozjak, Sv. Ivan
Herbst 2011,abschl.Teil 14, Marjan