Liebe Foris,
ja, es ist der letzte Bericht über einen mediterranen Aktivurlaub. So könnte man ihn bezeichnen.
Gemach, gemach, es war durchaus genügend Erholung, gegeben.
Wie ich im letzten Bericht schon erwähnt, gab es ein ordentliches Gewitter und nach dessen Durchzug in Kastela wagte ich mich auf die Terrasse und versuchte bei noch starkem Wind
zumindest das entfernte Wetterleuchten einzufangen.
Schwierig, aber ich gab mal die Bilder zum Besten
Am nächsten Morgen die unglaubliche Sicht, die plötzlich gegeben war. Und da die Halbinsel Marjan bei Split ohnehin schon den ganzen Urlaub vorgemerkt war, kam uns endlich die lohnende klare Sicht, auf die wir für diesen Fall gehofft hatten, natürlich gelegen.
Das Ergebnis lässt sich, wie ich meine, sehen:
Nachdem wir auf der dem Festland gegen über liegenden Seite bis zum Beginn des Sportparks vorgefahren sind, haben wir dort unseren Wagen abstellen müssen.
Eingangs gleich zur Orientierung ein sog. Lageplan
Wir wählten den kürzeren, aber vermutlich etwas beschwerlicheren Weg.
Bis oben ging es ganz schön zur Sache. Einige wählten allerdings die am Parktor angebotenen, etwas
schwindsüchtigen Mountain Bikes über eine lange Teer- und oben auch mal Kies Str.
Der Rest joggte, hüpfte mit so neuartigen Spaßdingern unter den Füßen, die es in verschiedenen Ausführungen gibt. Als gebogene Feder oder wie ein vergrößerter Papierlöscher.
Jedem das seine, wir sind mit der alten Methode aufgestiegen, per Pedes..
So ergab sich schon bald eine tolle Aussicht auf den Hafen an der Ostseite
Wobei ich mir hinten eines der Kriegsschiffe mal näher herholte, und Überraschung, die Türken waren schon wieder da.
Nun kamen wir oben am Sedlo an.
Von hier zweigte die Teer Str. von unten kommend nach rechts zu den nachfolgend erwähnten Fleiß Aufgaben. Folgerichtig nach links zum sog. Zoo hinter (später mehr)
Eine fantastische Aussicht von Brac links im Vordergrund, dahinter Hvar, rechts Šoltan.
Weiter nach rechts fotografiert, Soltan
Hier etwas näher mit Tele und noch weiter rechts , im Vordergrund Čiovo, dahinter Šoltan
Schließlich nach links gewandt
Der Hafen von Split mit den Fähren und dem Kreuzschiff Splentour oft he Seas
Hier die Daten
Ab dem Queren der großen Teer Str. oben, warteten noch ein paar Fleiß Aufgaben auf uns, ein erster Aufgang
Und weiter oben eine zweite Treppe, die zu einer Aussichtsplattform führte.
(Konnte uns nach der Hüttenwanderung aber nicht mehr schocken, es gehen ohnehin auf mehreren Seiten viele, viele Stufen hinauf, hervorragendes Fitnessprogramm)
Bevor wir die Treppen nutzten, hatten wir außergewöhnliche Motive vor der Linse
Ganz oben ergaben sich nun seltene Ausnahme Rundblicke .
Im Vordergrund die Insel Čiovo, dahinter Šoltan und was mir ein Einheimischer versicherte ,die selten so klar zu sehende Insel Vis.
Ein Blick auf der anderen Seite hinunter nach Split, Solin, Klis , rechts das Mosor Gebirge, links der auslaufende Kozjak Gebirgszug. Ganz im Hintergrund das Kamešnica Gebirge als Auslauf des Dinara Gebirges. Ein –rarer Anblick .
Der Sveti Vrj
Noch mal Brac mit Hvar im Hintergrund einer prächtigen Agave.
Interessant fand ich es, im schon seit langen Stroh trockenen Dalmatien, zum einen den Hinweis
„Bewahren wir Marjan vor Feuer“
Und dem offensichtlich von schlechten Gewissen geplagten Sorglos Zeitgenossen.
Eine Höhenaufnahme von der auf der Westseite der Insel gelegenen Bademöglichkeit, ihr erinnert euch? Nun im glitzernden Splitski Kanal sich abzeichnend.
Nach dem Verlassen des Aussichtspunktes ,
wanderten wir noch ein Stück gen Norden (Richtung Trogir.) und fanden dort mehrere dieser
Bunker vor, was da oben aus strategischen Gründen nicht verwundert.
Sehenswert war da schon ein Ausblick, der zum Malen anregen könnte, wieder mit Brac und Hvar
Auf den nicht die Treppen benutzenden Weg nach unten Richtung Sedlo erlebten wir einen bezaubernden Pflanzengürtel mit Kaktus Feigen und Agaven
Ein letzter Blick erleichterte uns den Abschied von dem Waldpark.
(die Abzweigung von unten kommend am Knotenpunkt Sedlo führt links zum sog. Zoo, der aber meiner Meinung nach diesen Titel nicht verdient).
Und am nächsten Tag hieß es schweren Herzens Abschied nehmen von überaus freundschaftlicher Atmosphäre und Gastfreundschaft und einem Land, das man so ins Herz schließen muss.
Für die Rückfahrt hatten wir zunächst wieder in Kozina in Slowenien eine Übernachtung eingeplant.
Aber dort waren wir schon um 14 Uhr, wobei uns die relativ leere Autobahn wieder zu Gute kam.
Anfangs pfiff die Bura,
die Auffahrt zum Sveti Rock Tunnel war mit 80km begrenzt,
Nach dem Verlassen des Tunnels sah man schon die weiße Bescherung auf dem Velebit.
Und bis Höhe Gospić ,vorbei an markanter herausragender Felsformation
war eine ellenlange einspurige Fahrbahn wegen Teer Arbeiten.
Die Weiterfahrt verlief Gott sei Dank störungsfrei , auch durch das lange Mala Kapela Tunnel.
Und nach einer gelungenen Mittagspause im Marche Restaurant am Rande des Risnjak Nationalparks, bei Ravna Gora
fuhren wir bei Kozina weiter und kamen schließlich nach einem nicht so tollen Wetter nach den
Tauern Tunnels,
aber einem wunderschönem Begrüßungsabendrot auf Höhe Frasdorf
um 19 Uhr im Heimatort an.
Vor mir lag aber noch ein Berichtsmarathon, der hiermit beendet ist.
Danke , dass ihr ausgehalten habt.
euer
wallbergler
P.S.
Erläuternde Informationen habe ich ausschließlich aus dem Internet bezogen.
Geografische Unklarheiten an Hand einer Dalmatien Karte im Maßstab 1:250 nachvollzogen.
Siehe auch:
Herbst 2011,Teil 1,Anreise
Herbst 2011,Teil 2,Starigrad-Paklenica
Herbst 2011,Teil 3 Zrmanja/Zadar
Herbst 2011,Teil 4,Kastela/Split
Herbst 2011,Teil 5,Peljesac/Korcula
Herbst 2011,Teil 6, Imotski, Vinisce
Herbst 2011,Teil 7,Omis
Herbst 2011,Teil 8,Hvar
Herbst 2011,Teil 9,Wanderung Kozjak
Herbst 2011,Teil 10,Sibenik
Herbst 2011, Teil 11, Brac
Herbst 2011,Teil 12, Zurück zu den Wurzeln
Herbst 2011, Teil 13, Kozjak, Sv. Ivan