Nur wenige Kilometer flussaufwärts von Jagsthausen liegt das ehemalige Zisterzienserkloster Schöntal an der Jagst.
Fotobericht über Jagsthausen:
https://www.schoener-reisen.at/forum/showthread.php?t=387
Wenn man nicht nur knapp 5 km auf der Straße an der Jagst entlang wandert, sondern über die Höhen, so kommt man an der Wallfahrtskirche Neusaß vorbei, die als Urzelle des Klosters Schöntal gilt.
https://www.schwaebischer-albverein.de/untersteinbach…ege/RuWeg02.htm
Von der Höhe herunterkommend erblickt man im Jagsttal die große barocke Klosteranlage Schöntal.
Die Abtei wurde schon 1157 von Maulbronn aus gegründet, 1708-1727 wurde die Klosterkirche durch den bekannten Baumeister Leonhard Dientzenhofer aus Bayern umgebaut, der auch in Prag, Bamberg und Waldsassen tätig war.
Im Kreuzgang der Abtei befindet sich das Grabmal des Götz von Berlichingen.
Das Kloster wurde 1803 säkularisiert und gehört heute dem Land Baden Württemberg.
Es dient als Tagungsstätte des Landes und als Bildungsstätte der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Auch ein Waldschulheim für Schulklassen ist in den ausgedehnten Nebengebäuden des Klosters untergebracht.
Es gäbe noch viel über Schöntal zu sagen, aber dazu folgende Links als Auswahl von vielen die es gibt
https://www.schoental.de/info/info_gesch.htm
https://www.kloster-schoental.de/
https://www.protozoologie.de/dgp/tagungen/1…ntal/jagst.html
Blick von der gegenüberliegenden Seite auf die gesamte Klosteranlage.
Die alte Jagstbrücke von 1609 mit dem Brückenheiligen St.Nepomuk.
Im Hintergrund die achteckige Kreuzkapelle von Balthasar Neumann. Sie steht ein Stück oberhalb der Klosteranlage.
Die Wiesen bei einem Wehr unterhalb des Klosters Schöntal werden gerne von Kanuwanderern als Rastplatz benützt, bevor die Fahrt nach Jagsthausen weitergeht.
ELMA