Zitat Spiegel
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/p…e-a-720481.html
„Autofahren in und um Paris ist ein Alptraum. Parkplätze gibt es sowieso nicht, und auf dem Peripherique genannten Innenstadtring steht man schon einmal eine Stunde, ohne sich auch nur hundert Meter vorwärts zu bewegen.“
Die Polizisten habe ihre eigene Strategie:
Ich habe Polizisten gesehen
-Im Auto
-Mit Motorbooten auf der Seine
-Auf Motorrädern
-Zu Fuß
-Zu Pferd
-Mit Fahrrädern
-Und gestern sausten zwei Polizisten auf Inlinern zwischen den im Stau stehenden Autos durch und verschwanden in einer der engen Gassen ( so schnell, dass es mir nicht gelang, ein Foto zu machen)
Nachtrag
Heute konnte ich sie auf dem Platz vor dem Louvre fotografieren
Mit dem Auto in der Innenstadt vorwärts zu kommen, ist ein Geduldsspiel sondergleichen.
Besonders zwischen 16 und 18 Uhr sind alle Kreuzungen in der Innenstadt hoffnungslos verstopft.
Was allerdings auffällt: Die grünen Fußgängerampeln werden immer respektiert! Auch wenn Autos auf dem Zebrastreifen stehen.
Viele Pariser sind auf Zweiräder umgestiegen. Elektrozweiräder sind für eine Großstadt eine sehr gute Lösung.
Für Elektrozweiräder gibt es gesonderte Parkplätze und Aufladestationen
z.B. hier beim Hotel de Ville im Zentrum
Es werden nicht nur kleine Mofas gefahren, sondern auch schwere Roller und auch schwere Motorräder.
An vielen Kreuzungen wird auch der Parkplatz für Zweiräder knapp, dann wird auf dem Gehsteig geparkt.
Mit Zweirädern schlängeln sich die Pariser geschickt zwischen den Autos hindurch.
Immer wieder sieht man auch Radfahrer , die mit viel Geschick die kleinsten Lücken nützen. Mutig! Zögern darf man beim Fahrradfahren nicht.
Mit dem Fahrrad dürfte man um ein Vielfaches schneller sein als mit dem Auto.
In Paris gibt es seit Juli 2007 ein Fahrradleihsystem, das Velib ( Velo: Fahrrad, lib : Liberte = Freiheit)
An vielen Plätzen der Stadt stehen Fahrräder, die man sich ausleihen
und dann an einem beliebigen anderen Fahrradparkplatz wieder abgeben kann.
Das funktioniert über ein Jahres- Wochen – oder Tagesabonnement über Abbuchung vom Konto.
Näheres und Kosten siehe hier
https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9lib%E2%80%99
Auch als Tourist kann man das System nutzen. ( Die Sprache der Automaten lässt sich einstellen- man kann auch Deutsch wählen)
Hier eine Gruppe Amerikaner, die mit dem Leihfahrrad die Stadt erkundeten.
Paris versucht seiner Verkehrsprobleme mit neuen Ideen Herr zu werden.
Ganz neu seit Dez 2011 ist ein Versuch mit Carsharing von Elektroautos.
Das Autolib
Es gibt bestimmte Parkplätze, an denen man sich ein Elektoauto ausleihen und zurückgeben kann ( das System ist ähnlich wie bei den Fahrrädern )
https://www.spiegel.de/auto/aktuell/p…e-a-720481.html
Dort befinden sich dann auch Aufladestationen. Ich habe jedoch nur wenige davongesehen. Das System muss noch ausgebaut werden.
Es gibt in Paris ein gut ausgebautes Busnetz. Die Busse haben zwar oft Sonderspuren auf den Straßen und doch kommt man in der Hauptverkehrszeit auch nur langsam voran-
Am schnellsten geht es mit der Metro.
Es soll in der Stadt keinen Platz geben, der mehr als 500m von der nächsten Metrostation entfernt ist.
Die Züge fahren teilweise im Minutentakt.
Leider sieht man unterirdisch sehr wenig von der Stadt.
Alternativen sind die Doppeldeckerbusse für Touristen mit offenem Oberdeck, die verschiedene Routen für die Stadtrundfahrt anbieten. Die Fahrkarten gelten den ganzen Tag ( oder auch 2 oder 3) und man kann aus-und zusteigen wann und wie oft man will.
Leider steckt man mit ihnen auch mitten in den Staus- hat dann aber viel Zeit zum Beobachten.
Taxi ist in Paris in der Innenstadt keine Alternative.
Am besten ist es , sich genügend Zeit zu nehmen und die Stadt nach und nach zu Fuß zu erkunden.
Nicht vergessen:
In einem der vielen Cafes oder Bistros Erholungspausen einzulegen - dann macht Paris zu Fuß Spaß.
Elke