Bisher hat es mich schon drei mal auf die Insel des ewigen Frühlings Teneriffa verschlagen. Wiederholt war ich natürlich in der Caldera de las Canadas, dem riesigen ehemaligen Kraterkessel am Fuße des Teide mit etwa 16 Kilometern Durchmesser. Dort kann man vom Besucherzentrum Parador de las Canadas del Teide einige Wanderungen unternehmen. Eine recht anstrengende Tour habe ich Euch ja bereits vor einiger Zeit vorgestellt. Wir sind damals auf den Guajara mit 2715 Metern Höhe der vierthöchste Berg Teneriffas gewandert. Hier der Bericht der Tour:
https://www.schoener-reisen.at/forum/showthre…ghlight=Guajara
Natürlich gibt es im Krater auch gemütlichere Möglichkeiten, die einmalige Natur im Rahmen einer kleineren Wanderung kennenzulernen. Eine davon ist der Rundweg Los Roques mit knapp 5 Kilometern Länge für fast jeden zu meistern. Wir fuhren bis zum Parkplatz des Besucherzentrums und schon ging es los. Den Berg im Hintergrund kennt ja fast jeder. Es handelt sich um Spaniens höchste Erhebung, den Pico del Teide mit 3718 Metern Höhe.
Hier ein Blick vom Gipfel des Guajara auf den Parador. Der Rundweg verläuft um die Felsformationen der oberen Mitte des Bildes. Die Bilder wurden im Winter aufgenommen. Wie meistens bei meinen Exkursionen begleitete mich das bekannte „Kaiserwetter“.
Das dunkle Gestein rechts im Bild ist erkaltete Lava.
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Der „Finger Gottes“ ist das Wahrzeichen des Nationalparks.
Wir wandern auf lockerem Lavagestein...
…um so manchen Felsen herum.
Im Hintergrund erkennen wir die Masten der Seilbahn auf den Teide.
Diese ca. zwei Meter hohe Pflanze nennt sich Teidenatternkopf und blüht irgendwann nach unserem winterlichen Besuch violett oder rosa.
Die Berge im Hintergrund sind Teil des Kraterrandes.
Wer von Euch irgendwann mal auf Teneriffa seinen Urlaub verbringen will, dem kann ich einen Ausflug in die Caldera nur empfehlen. Von Süden her führt über Vilaflor oder Chio und von Norden her aus La Laguna, der alten Inselhauptstadt oder dem Touristenort Puerto de la Cruz eine Straße in den Krater. Hier lohnt es sich, immer wieder mal anzuhalten und die beeindruckende Landschaft auf sich einwirken zu lassen.
Jürgen