Gilău (dt.Gela), ist ein Dorf im Kreis Cluj, Siebenbürgen.
Während der Fahrt lasen wir Mănăstirea Muntele Rece 18 km.
Da noch früher Nachmittag war beschlossen wir das Kloster zu besuchen.
Leider war das Kloster im Gebirge. Es waren nur etwa 5 km Straße und
alles weitere ein normaler Weg. So fuhren wir immer weiter durch eine
herrliche Landschaft bergwärts.
Vorbei an kleinen Bauernhöfen.
Als wir schon sicher ziemlich hoch oben waren sahen wir neben dem Weg
Rauch aufsteigen.
Als erst begrüßten uns einmal die Hunde.
Dort hoch am Berg war ein Köhler bei der Arbeit.
Wir sahen Ihm eine Weile zu und dann fragten wir ob wir Ihn fotografieren dürften.
Natürlich durften wir Ihn fotografieren.
In seiner Begeisterung lehnte er eine Leiter an und stieg er sogar auf den Holzkohlenmeiler.
Da wir noch Schnaps und Zigaretten im Kofferraum hatten, wechselte eine Flasche und
eine halbe Stange den Besitzer. Eine solche Begeisterung musste belohnt werden.
So blieben wir noch eine Weile und sahen Ihm bei der Arbeit zu.
Der Weg war weiterhin sehr schlecht.
Auf einmal begegnete uns ein Geländewagen, ein „VW Touareg“ und drinnen saß ein orthodoxer Priester.
Da staunten wir nicht schlecht.
Kurze Zeit später sahen wir in der Ferne schon das Kloster.
Endlich am Berg sahen wir ein neuerbautes Kloster. Da es schon Abend wurde
war von den Priestern niemand mehr anwesend. Angeblich fuhren die Priester abends ins Tal in ein
Kloster. Na die fuhren keine schlechten Autos, wie wir vorher gesehen hatten.
Hier hoch oben am Berg neben dem Kloster befindet sich ein Heldenfriedhof aus dem
Zweiten Weltkrieg. Wir waren sehr überrascht, dass der Friedhof sehr schön gepflegt war.
So war wieder ein erlebnisreicher Tag vergangen und wir fuhren wieder ins Tal.
Im Tal fanden wir bald eine neuerbaute Pension wo wir gut essen konnten und auch
nächtigten.