Thailand auf ganz unterschiedliche Art erleben-
das erfahren wir hier in unserem Forum .
Jofina auf einer Kreuzfahrt
https://www.schoener-reisen.at/forum/showthre…64557#post64557
Dieter auf einer Rucksacktour
https://www.schoener-reisen.at/forum/showthre…-Pattaya-Teil-1
Jürgen als Gast bei einem wohlhabenden Freund
Alle erzählen begeistert von diesem Land, jeder genießt es auf unterschiedliche Art und Dieter würde am liebsten gleich wieder losziehen .
Jürgen hat mir mit seinem Smartphon einen Bericht geschickt, den ich Euch hier hereinkopieren darf.
Leider hat es mit der Übermittlung von Bildern nicht geklappt- ich hoffe, Jürgen bringt viele Bilder mit.
Hier seine Email von gestern:
Hi Elke!
Die Insel ist traumhaft. An wenigen Punkten mit Sandstränden konzentriert sich der Tourismus. Ansonsten Regenwald und Dörfer auf Pfahlbauten der Einheimischen.
Ich bin heute als erster aufgestanden und genieße die Ruhe, während mein Blick über Pool den tropischen Gärten und den Strand aufs Meer schweift.
Gelegentlich kommt ein morgendlicher Jogger am Strand vorbei.
Die Gärtner gießen die Orchideen oder spritzen gegen den Palmenrüssler, während die Mädchen das Frühstück bereiten. Dabei wird nur geflüstert oder gar nicht gesprochen.
Das Frühstück besteht hier immer aus der morgendlichen Tasse Cappuccino. Das ist der europäische Teil.
Dann Hühnersuppe frisch mit einem Gaggerl gekocht. Darin Nudeln oder Reis, Gemüse und Chili. Das ist traditionelles Thai Frühstück.
Mein Frühstück besteht heute aus Hühnersuppe mit Reis, Bambussprossen und kleinen Knödeln aus gehacktem Hühnerfleisch. Gewürzt wird mit Koriander, in Öl einelegten Chili und getrockneten Chilischoten. Da darf man ruhig sparsam damit umgehen. Danach gibt es Ananas und Pomelo Früchte, das ist eine Art Grapefruit.
Heute gibt es keine Stäbchen dazu, weil keine Nudeln in der Suppe sind. Eigentlich logisch oder?
Ab und zu flattert ein bunter übergroßer Schmetterling oder ein exotischer Vogel daher.
An Wänden und Decken sitzen Geckos, die quietschen wie ein Meerschweinchen.
Vor dem Frühstück schwimme ich immer eine Runde im Pool und nach dem Frühstück kommen meist Thai Frauen die Ganzkörpermassage anbieten. Das dauert eine Stunde und ist kein Vergleich mit unserer europäischen Massage. Das hat auch nichts mit anderen angebotenen schlüpfrigen Dienstleistungen zu tun.
Oft kann ich mich gar nicht aufraffen etwas zu tun.
Das bin ich gar nicht gewöhnt. Die "sutra Mentalität", also alles auf morgen zu verschieben, die ich aus Kroatien kenne, ist hier bei mir noch viel stärker ausgeprägt.
Immerhin bin ich schon den Fluss entlang gepaddelt auf einem Elefanten geritten und zwei Mal mit dem Boot herumgeschippert.
Auch einen Wasserfall, der jedoch nur in der Regenzeit fließt, habe ich mir angesehen. Dort sind wir zumindest im mit Wasser gefüllten Naturbecken geschwommen.
Die Unterwasserwelt ist zwar vielfältig. Schnorcheln bringt aber nichts, weil im Gegensatz zum Roten Meer oder Kroatien das Wasser durch das Plankton stark getrübt ist.
Was die asiatische Küche anbelangt, sie ist sehr schmackhaft, aber scharf und meiner Meinung nach bekömmlich.
Wenn ich auswärts esse dann am liebsten im benachbarten Dorf klong son, wo es ein paar kleine Garküchen gibt, die überwiegend von Einheimischen besucht werden.
Mit etwas Englisch bestellt man irgendein Gericht. Speisekarten gibt es nur teilweise. Manche haben Bilder und so deutet man auf ein Gericht und bekommt das danach für umgerechnet ein bis fünf Euro. Die Maggi Flasche steht übrigens auch auf dem Tisch
Vorgestern war Buddha Day, da dürfte kein Alkohol ausgeschenkt werden. Also wurde uns das Bier in Kaffeetassen serviert, so dass es Buddha nicht sah. Der Thai ist in solchen Dingen recht schlau.
Überhaupt muss man auch hier aufpassen, nicht übervorteilt zu werden.
Nachtschwärmer, die morgens ein Taxi nach Hause benötigen, zählen hierfür ein Vielfaches wie tagsüber.
Eigentlich will man das Paradies nicht mehr verlassen.
Bis Ende der Woche bin ich noch auf koh Chang. Danach fliege ich nach Chang Mai in den Norden Thailands.
Das wäre erst mal ein kleiner Überblick.
Grüße, Jürgen