Musste mich mal wieder unter die Leute mischen.
Da kam es gelegen, dass ich auf die " Nacht der Biodiversität " aufmerksam wurde.
Wie wir alle wissen, muss das Kind heutzutage auch einen entsprechenden Terminus haben, um die Massen zu locken. Läßt gleich die gebildeten Herzen höher schlagen für die Teilnahme an einem Event.
Der Tierpark Hellabrunn lud also ein, die Artenvielfalt in einem neu zu gestaltenem Rahmen zu besichtigen.
Und- es gelang durchaus hervorragend und kam auch wohlwollend an.
Eine Nacht im Tierpark Hellabrunn
Wie auch aus dem Artikel ersichtlich, kamen doch rund 3000 Besucher zu dieser bisher einmaligen Veranstaltung, was aber zu keiner Zeit
Einschränkungen bedingte.
Es verlief sich alles im weiten Gelände des Tierparks mit klug gewählten Abständen der Künstler Standorte.
Dafür sorgte auch nach einiger Zeit ein nicht erwünschter Regenguss einschl. Gewitter. Aber die Besucher hatten vorgesorgt. Fast ausschlließlich allesamt zauberten aus Rücksäcken, Taschen usw., Wasser abweisende Regenmäntel, Radlüberzüge und ähnliches hervor.
Ganz Vergessliche bleiben schlicht und einfach in den Tierarten Häusern oder verwendeten übergangsweise Plastiktüten aus dem Zooshop.
Auch Schirme wurden für Wanderungen auf Wegen aufgespannt.
Außerdem gab es genug weitere Unterstände, in denn weitere Darbietungen geboten wurden. Auch das Kulinarische kam nicht zu kurz.
Um es gleich zu betonen, der eine oder andere hatte sicher, wie ich auch, ein leichtes Grumeln im Magen, angesichts des Themenkatalogs in einem Tierpark.
Erleichtert nahm ich aber zur Kenntnis , dass sämliche Einzelveranstaltungen der Künstler bei gedämpfter bis normaler Lautstärke auf die Tiere
Rücksicht nahmen.
Die Ilumination war bezaubernd und nicht verstörend für die Tierwelt. Man dachte, man durchquert einen verhuschten Zauberwald .
Und es bllieb beim wallbergler natürlich nicht aus, dass ihm der Gedanke einschoss, dass umgekehrt die Tiere den Besucherverkehr anstaunen, was da für Zeug auf den Gehwegen herum krabbelt.
Deshalb sah ich mal bei Löwen und sonstigen größeren Herrschaften genau hin, ob die nicht dauernd wegen einem geheimen Menüplan schon prophylaktisch zu sabbern beginnen.
Ergebnis: Die Veranstalter unter der Leitung des Münchner Tierpark Direktors Hasan Baban, haben alles richtig gemacht.
Hier ein paar Bilder , die wegen des zu erwartenden Wetters, was dann leider eintraf, nur mit Handy aufgenommen wurden.
Da half manches abwischen nicht, so eine große Feuchtigkeit bestand. (Die Handy Kamera war aber in Ordnung ,wie man bei den Tieraufnahen sieht)
Ja , selbst bei den Aufnahmen , wie im Link zu sehen ist, sind nicht alle Aufnahmen gestochen scharf. Zugegeben vielleicht auch Wackler?
Macht aber nichts, ich denke die nachfolgende Bilderserie vermittelt einen ausreichenden Eindruck durch den Event.
Obwohl sich die Bilder selbst erklären, sind die eigentlich zum Herunterscrollen viel zu schade:
Denn gerade die Nachtaufnahmen haben, wie ich meine, einen persönlichen Charme durch ihren manchmal sich aufdrängenden Vergleich von
Aquarellen, nicht uninteressant!
Es war ja schon spät abends.......
Fauler Hund
die verdrückt gerade sichtlich das Abendmahl
Ziemlich Bild Mitte spitzt eine Muräne heraus
Nach einem längeren Gewitter konnten wir, die Nacht war angebrochen, uns zu einer Rundweg Wanderung auf machen.
Hier ein "Aquarell", es war alles tropfnass
Da war sicher ein Wackler dabei, lach
Geisternacht
Jetzt kann ich nur hoffen, dass ihr mir die Unzulänglichkeiten beim Fotografieren nach seht.
Aber der Eindruck ist sicher nicht falsch, dass es geboten war, den kleinen Bilderreigen zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung
aufzuzeigen.
lieben Gruß
Helmut