Besucht habe ich natürlich auch das Ölschieferkraftwerk in Crivina.
Dieses Kraftwerk hat nie funktioniert, es war ein Hobby von Frau Ceausescu, koste
es, was es wolle …
Der Marmorabbau in Rusca Montana war ebenfalls ein Ziel.
Der Blick nach unten war schon beeindruckend …
Die offenen Schaltschränke waren schon sehr abenteuerlich und bei Regen sicher gefährlich.
Unsere Bekannten haben uns im Ort herumgeführt und uns einiges aus ihrem Leben
gezeigt … nicht nur, wie man hier fischt, sondern auch, wie man seinen Teppich wäscht.
Zwischen Resita und Caransebes findet man solch schöne Häuser.
Die Stadt Caransebes haben wir natürlich auch besucht und uns etliche Bauten angesehen.
Die Schule natürlich auch, die Heizung sah so aus – einen Sägespäneofen kennen in Mitteleuropa wohl
nur noch die älteren Menschen.
Der Markt war natürlich wieder ein muss.
Märkte faszinieren mich einfach, egal in welchem Land *g*
Hier gab es fast alles, Hauptsache der Preis stimmte …
Interessant war es zum Zusehen, wie die leeren Feuerzeuge zerlegt, gereinigt, gefüllt und somit wieder voll funktionstüchtig waren.
Auf diesem Bild sieht man wie die Lei (die Banknoten in Rumänien) gebündelt auf
einen „Wechsler“ warten …
Besser war es aber in ATS oder in DM zu bezahlen, denn die Lei konnte man im
Ausland nicht zurückwechseln.
Einer der Lieblingsplätze der „Reschitzara“ sind die Orte Garina (Wolfsberg) und
BrebuNou (Weidenthal) im Semenic-Gebirge.
Herrliche Gegend, aber das Heulen der Wölfe in den Nachtstunden war schon etwas ungewohnt.
Ich hatte vorher noch nie einen Wolf heulen gehört (Das Heulen eines kleinen Schakals im Süden Kroatiens ist ein „Lüfterl“ dagegen).
Wolfsberg
Heute sind die Straßen alle schon asphaltiert ...
Weidenthal
Salonta hatte natürlich auch einen Markt, er war aber schon „etwas ungarischer“,
aber nicht weniger interessant (Dieser Markt erinnerte mich sehr an den Markt in Kecskemet).
Das war ein Überblick über meine Fahrten nach Rumänien (Caras Severin) in den Banat
zwischen 1990 und 1994.
Heute ist alles schon wesentlich besser, organisierter und auch etwas moderner.
Damals hatte ich immer das Gefühl um gut 40 Jahre zurückversetzt worden zu sein.
Wie schon vorher geschrieben, war die Gastfreundschaft überwältigend, ich bin mit einigen
Familien noch heute in Verbindung, leider sind in den vielen Jahren schon einige verstorben,
andere leben teilweise seit vielen Jahren in Deutschland (im Raume Ingolstadt).