Nepomuk in Rieglhöf, Gemeinde Kaindorf, Bezirk Hartberg Fürstenfeld, Steiermark.
In dieser herrlichen Kapelle habe ich unter anderen Heiligen auch diese
Nepomukstatue gesehen.
Nepomuk in Rieglhöf, Gemeinde Kaindorf, Bezirk Hartberg Fürstenfeld, Steiermark.
In dieser herrlichen Kapelle habe ich unter anderen Heiligen auch diese
Nepomukstatue gesehen.
Innsbruck, Innrain, Bischof-Reinhold-Stecher-Platz
Heute bin ich in der Altstadt von Innsbruck bei diesem Haus vorbeigekommen.
Am Haus sind zwei Tafeln angebracht. Die eine verweist darauf, dass hier die Künstlerfamilie Gumpp wohnte.
Die andere Tafel weist den Namen eines „Nepomuk‘s Bed & Breakfast“ aus.
Aber wo ist hier ein Nepomuk? Ich recherchierte und kam auf den Künstler Georg Anton Gumpp, der die Barockkirche „Johanniskirche“, heute auch Universitätskirche St. johannes Nepomuk genannt, zu Ehren unseres Heiligen erbaut hat. Sie befindet sich am Innrain, also nichts wie hin.
Hier steht die schmucke Kirche auf einer Insel zwischen einer stark befahrenen Straße rechts und links.
Betritt man die Kirche, fallen sofort prunkvolle Heilige in güldenem Gewand auf.
Der erfahrene Nepomukkenner hat ihn rechts auch sogleich identifiziert, auch wenn die Attribute von den eher üblichen Darstellungen abweichen. In der rechten Hand hält er soetwas wie eine Märtyrerpalme, die aber in diesem Fall tatsächlich als Federkiel gedeutet werden kann. Denn in der linken Hand hält er, Attribut des Gelehrten, ein Buch. Offensichtlich ist dies eine Nepomukdarstellung, die ihn vor seinem Tod zeigt.
Jedenfalls ist die Kirche und die Nepomukstatue ein beeindruckendes Zeugnis des Nepomukkults, der auch in Innsbruck allgegenwärtig war.
Johannes
Innsbruck, Innrain.
In der Früh fragt sich der erfahrene Nepomukkenner, ob denn der mit dem Buch in der Hand wirklich ein Nepomuk ist? Was meint ihr?
Die Zeit in der Kirche war kurz, es war eine Minute vor 17 Uhr und um 17 Uhr wurde sie gesperrt, ich hatte also genau eine Minute Zeit, meine Fotos zu machen. Beim genaueren Hinsehen habe ich den Nepomuk erst jetzt am Hochaltar gesehen. Hier ist es aber eindeutig der Heilige Johannes Nepomuk in der Glorie mit den fünf Sternen! Auch ein Kreuz ist in seiner rechten Hand sichtbar.
Johannes
P.S.: und Nepomuk‘s Bed & Breakfast ist nicht nach unserem Heiligen benannt, sondern nach Johann Nepomuk Munding, welchem das Haus gehörte und 1803 das darin befindliche Kaffehaus gründete.
Johannes, Du hast es selbst erkannt. Bravo!
Auch ich hatte meine Zweifel.
Ich halte den Heiligen rechts vom Hauptaltar für einen der Apostel.
Mit dem Altarbild dürftest Du völlig richtig liegen! Das ist eindeutig ein Nepomuk.
Leider ist im Internet nichts aussagekräftiges über die Johanniskirche von Innsbruch zu finden.
Deshalb musst Du beim nächsten Besuch dieser schönen Stadt im Inntal nochmal in die Kirche gehen - und zwar rechtzeitig!
Liebe Grüße von waldi
Das sind sehr schöne Geschichten rund um den Nepomuk, die Du uns da so lebendig erzählst!
Danke dafür!
Liebe Grüße,
Elke
Eine Beschreibung des Nepomukaltars in der Johanneskirche am Innrain habe ich im Internet gefunden. Der hl. Nepomuk am Altar wurde von Ingenuin Lechleitner geschaffen. Ein besseres Foto wird bei nächster Gelegenheit nachgeliefert. Wer der Heilige mit dem Buch in der Hand ist, habe ich per email angefragt, bin auf die Antwort gespannt und werde berichten.
Heute beim Spaziergang durch Innsbruck sah ich diese skurille Ansicht am Flohmarkt bei der Hofburg:
Nicht weit davon entfernt, bei der Pradler Brücke über die Sill habe ich dann diesen Nepomuk mit der Nordkette im Hintergrund fotografieren können.
Johannes
Hoffentlich trifft die Keule nicht den Nepomuk, war mein erster Gedanke beim Bild vom Flohmarkt. So ein Barbar!
Hast Du ihn erworben oder gefragt was man dafür haben wolle, Johannes?
Ich freue mich auf ein besseres Foto vom Altarbild der Johanniskirche und bin gespannt auf die Antwort Deiner Anfrage.
Liebe Grüße von waldi
Hallo, nein, Holzschnitzfigur 60 Jahre alt ist mir eindeutig zu jung, hab deswegen auch nicht gefragt. Ich fand es nur witzig, wo mir überall die Nepomuks entgegenspringen. Die Johanniskirche hat nur Montag bis Freitag von 9-17 Uhr geöffnet, muss wohl auf meine nächste Innsbruckreise warten. Aber er läuft ja nicht davon.
LG
Johannes
Innsbruck, Innrain, Bischof-Reinhold-Stecher-Platz
Aber wo ist hier ein Nepomuk? Ich recherchierte und kam auf den Künstler Georg Anton Gumpp, der die Barockkirche „Johanniskirche“, heute auch Universitätskirche St. johannes Nepomuk genannt, zu Ehren unseres Heiligen erbaut hat.
Betritt man die Kirche, fallen sofort prunkvolle Heilige in güldenem Gewand auf.
Heute erhielt ich Antwort vom Universitätspfarrer. Meine Selbstzweifel und die von Waldi waren berechtigt. Er schreibt:
„bei den Figuren handelt es sich um den Hl. Ivo, den hl. Rochus, den Hl. Sebastian und den Hl. Franz von Sales (im Uhrzeigersinn). Alle wurden von Stephan Föger um 1730 geschaffen. In der Kirche gibt es einen Kirchenführer, der gegen € 5 mitgenommen werden kann, in dem dieses und viel mehr nachzulesen ist.“
Also handelt es sich um den Hl. Franz von Sales, den ich ob seines Priestergewandes als Nepomuk interpretiert hatte.
Am Altar ist es hingegen Nepomuk und beim nächsten Besuch in Innsbruck wird der Führer gekauft und alles nochmals genau nachgesehen!
Johannes
Krems an der Donau - 7 Nepomuks
Bereits bei einem kleinen Rundgang durch das malerische Krems wimmelt es nur so von Nepomuks.
Hier ist eine Ansicht vom St. Veit Dom der Wachau (rechts) und der Frauen-Piaristen Kirche (links oben):
Betreten wir zuerst den St. Veit Dom, fällt uns rechts sogleich ein gut ausgeschildeter Nepomuk-Altar auf:
Ganz oben sieht man Nepomuk als Pilger:
Das Altarbild zeigt, wie Nepomuk mit einer Fackelbeleuchtung zur Moldau geführt wird:
Unten, in der Marmormensa liegt der Hl. Nepomuk in einem gläsernen Schrein:
Links vorne bei einem anderen Altar findet sich eine weitere Nepomukstatue:
Geht man hinauf zur Piaristenkirche und betritt diese fällt erst einmal auf, dass sie mit zahlreichen Statuen von Heiligen geschmückt ist:
Alles, was Rang und Namen hat ist hier vertreten, auch die zahlreichen Weinheiligen, wie es sich für einen Weinort gehört. Natürlich darf auch unser Nepomuk nicht fehlen, links von der Triumphbogenwand steht der Hl. Antonius, rechts der Hl. Nepomuk:
Von hier ist es nicht weit bis zum Körnermarkt, wo man gleich zwei Nepomukdarstellungen finden kann. Die eine ist am Mesnerhaus in Form eines Stuckreliefs aus dem Jahr 1745 angebracht:
Weiter vorne, an der Ecke zur Schmidgasse, steht neben anderen Figuren auf diesem schmucken Haus eine Nepomukstatue mit gutem Überblick auf das Geschehen:
Spaziert man nun durch die sehenswerte Fußgängerzone hinauf bis zum Hohen Markt, findet man den nächsten Nepomuk am Eingang zum Institut der Englischen Fräulein. Diese Statue wurde 1724 von Andreas Krimmer gefertigt:
Das Beste kommt, wie ich finde, zum Schluss. Wenn man Krems Richtung Donau verlässt, eröffnet sich nach den engen Gassen plötzlich ein Blick auf den Dreifaltigkeitsplatz mit der beeindruckenden Dreifaltigkeitssäule aus dem Jahr 1738:
Tritt man näher heran, ergibt sich eine spektakuläre Ansicht des prominent positionierten Nepomuks mit Blick fast direkt in den Himmel:
Überwältigt von soviel Heiligkeit musste Johannes unter dem Hl. Johannes v. Nepomuk ein wenig ruhen, bevor er beeindruckt von den Nepomuks in Krems entschwebte:
Johannes