Auf meinem Weg zur Tauplitzalm fuhr ich etwas abseits der Hauptroute, um nach einem neuen Nepomuk Ausschau zu halten. Was ja in dieser, von Josef bereits sehr gründlich beschriebenen Gegend, kein leichtes Unterfangen ist.
Jedoch erschließt sich dann etwas anderes Schönes. In St. Peter-Freienstein steht hoch oben, dort wo einst die Burg Leoben stand, die Wallfahrtskirche Maria Freienstein.
Da heißt es stehenbleiben und den etwas mühsamen Weg hinauf zu gehen.
Diese von den Jesuiten erbaute Kirche wurde die letzten Jahre mit viel Engagement renoviert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Hier bleibt man erst einmal stehen und lässt den Raum auf sich wirken.
Der Stil der Kirche entspricht der Leobner Stadtpfarrkirche „St. Xaver“, im typischen Jesuitenstil. Dort muss ich auch einmal hineinschauen, ob es einen Nepomuk gibt.
Hier am Altar sind neben dem Bild der Schmerzhaften Mutter Gottes links der hl. Franz Xaver und rechts der hl. Aloisius dargestellt.
Putti und Engel umgeben den Altar
Eine Vitrine mit Devotionalien verweist auf die Funktion als Wallfahrtskirche.
Der Aufstieg hat sich jedenfalls gelohnt, und den neu zu beschreibenden Nepomuk habe ich dann unten, im nächsten Ort gefunden. Davon etwas später.
Johannes